Älternabend

„Kinder sind wie junge Bäume. Sie brauchen Stützen, um sich zu halten und nicht abzuknicken. So können sie hoch wachsen und stark werden. Wenn sie gross sind, haben sie dann die Kraft, alleine zu stehen.“ (Ausspruch einer Urgrossmutter)

Liebe Eltern, Grosseltern und PädagogInnen,
haben Sie Lust, Ihr Kind noch besser zu verstehen, als Sie es bisher schon tun? Oder werden Sie manchmal das Gefühl nicht los, auf der Stelle zu stehen und nicht weiterzukommen hinsichtlich der Erziehung Ihres Kindes? Oder sind Sie einfach auch „nur“ an einem gemeinsamen Treffen mit anderen Eltern interessiert, um sich auszutauschen und zu erfahren, dass es in anderen Familien (nicht) anders läuft? Wenn Sie nur eine dieser Fragen mit „Ja“ beantworten können, freue ich mich, wenn ich Sie zu einem Elternabend in der Einrichtung oder Schule Ihres Kindes begrüssen darf.

Folgende Themenschwerpunkte können Inhalt des Abends sein

Viele Eltern wundern sich über den Verlauf der Entwicklung ihres Kindes, wenn es versucht, sich durchzusetzen und seine eigene Welt zu erobern. Thema dieses Abends ist es, ein neues Bewusstsein zu entwickeln, warum Kinder und Jugendliche sprachlich, als auch körperlich aggressiv auf ihre Umwelt reagieren können. Wie kann ich als Elternteil Konflikte lösen? Gibt es auch ungewöhnliche Strategien, die ich mir in der Erziehung bei meinem Kind bisher noch nicht erlaubt habe? Worauf sind die verschiedenen Aggressionsformen zurückzuführen und wie führe ich eine Problemlösung herbei? Was sind die positiven Seiten von Konflikten?

Schwerpunkt dieses Abends soll sein, wie sich ein Kind in den ersten Jahren seines Lebens entwickelt und wie wir Erwachsenen dazu beitragen können, die Entwicklung und Bedürfnisse unsere Kindes zu fördern.

Welchen Sinn erfüllen in unserer Zeit noch Regeln und Grenzen und wie kann es mir als Elternteil gelingen, diese flexibel umzusetzen, ohne mein Kind zu überfordern?

Die Gespräche mit Kindern sind ein gutes Mass dafür, wie kreativ sich ein Erwachsener gibt, denn das Reden mit Kindern ist tagtäglich eine neue Herausforderung. Wir wissen sehr vieles, was Kinder nicht wissen, aber sie wissen, wie sie denken und fühlen. Wie können wir dabei unserem Kind gerecht werden?